gefühlsverstärker
mutter material madonna hat uns in langen karrierejahren alle denkbaren garderoben, haarfarben und frisuren vorgeführt (ich bin überzeugt, dass sie für notwendige plastic surgery ihr haus nicht verlässt, der chirurg ist festangestellt, der op im keller) und macht uns weis, dass sie ihre oberarme mit yogakabalala und nicht mit gewichten "shaped". zuletzt ist sie mir durch den zungenkuss mit irgendeinem showgirl in erinnerung geblieben. naja, wenn sonst nichts mehr geht. gelernt aber haben einige viel von ihr - von für damalige zeiten wildem sex über "material girl" - es war für jeden was dabei.
es soll nicht um madonna gehen, sondern um meine materialistischen tendenzen, zum beispiel um schicke autos als gefühlsverstärker. ich habe einen neuen nachbarn. gutaussehend, dunkelhaarig, gross, sehr, sehr freundlich und ungewohnt höflich.
gestern ist er grinsend über meinen weg gefahren und zwar mit dem schönsten auto der ganzen langen strasse, einem weissen siebzigerjahre porsche, an den ich schon seit wochen ein schildchen neben den karten der tausend autoabkäufer ("wollen sie ihr auto verkaufen?") stecken will: "suchen sie eine beifahrerin? nehmen sie mich mit? rufen sie mich an, bitte?".

das kärtchen habe ich nie geschrieben, weil ich die idee sofort wieder vergesse, sobald der wagen ausser sichtweite ist und wer weiss, wer da am steuer sitzt. in der regel sind die fahrer selten so hübsch wie die autos.
seit der sichtung des nachbarn im porsche finde ich ihn doppelt so gut wie vorher. den nachbarn. fast zum verlieben. schlimm.
schuld war madonna mit dem dauernden material-girl-gedudel. ich wäre sonst nicht so geworden.
es soll nicht um madonna gehen, sondern um meine materialistischen tendenzen, zum beispiel um schicke autos als gefühlsverstärker. ich habe einen neuen nachbarn. gutaussehend, dunkelhaarig, gross, sehr, sehr freundlich und ungewohnt höflich.
gestern ist er grinsend über meinen weg gefahren und zwar mit dem schönsten auto der ganzen langen strasse, einem weissen siebzigerjahre porsche, an den ich schon seit wochen ein schildchen neben den karten der tausend autoabkäufer ("wollen sie ihr auto verkaufen?") stecken will: "suchen sie eine beifahrerin? nehmen sie mich mit? rufen sie mich an, bitte?".

das kärtchen habe ich nie geschrieben, weil ich die idee sofort wieder vergesse, sobald der wagen ausser sichtweite ist und wer weiss, wer da am steuer sitzt. in der regel sind die fahrer selten so hübsch wie die autos.
seit der sichtung des nachbarn im porsche finde ich ihn doppelt so gut wie vorher. den nachbarn. fast zum verlieben. schlimm.
schuld war madonna mit dem dauernden material-girl-gedudel. ich wäre sonst nicht so geworden.
bittersweet choc ° 09.08.2005
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