streng geheim .
patsy, pepe und ich haben seit gestern ein geheimnis.
patsy's grosse leidenschaft sind mächtige arschbomben-sprünge vom steg des krugkoppelteiches in das alsterwasser, um den stöckchen nachzutauchen. pepe springt nicht freiwillig, ich schubse ihn sanft hinein.
gestern sind wir drei auf fotosafari zur alster gefahren. knips hier, knips da. ich wollte viele aufnahmen von den biestern beim kämpfen und alsterschwäne jagen, bei arschbombensprüngen und beim schwimmen im krugkoppelteich machen. patsy hatte sich zum reinschmeissen einen sehr fotogenen, oberarmdicken und einen meter fünfzig langen ast aus dem schlamm gezogen. rottweilergerecht. mit dem kam sie stolz auf mich zu, um mich aufzufordern, ihn für sie zum nachspringen ins wasser zu schmeissen.
ich stand auf dem letzten drittel des stegs, mit dem rücken zum wasser. um besonders gute bilder vom rottweiler mit grossem ast im maul zu machen, bin ich immer ein paar schritte mehr rückwärts gegangen. bis mein linker fuss keine planke mehr unter sich spürte und ich rückwärts in die alster kippte.
platsch. fully equipped. mit handy, kamera und sonnenbrille - frau choc komplett unter schmuddeligem, grünbraunmilchigem alsterwasser. millionen gedanken blitzten mir im freien fall gleichzeitig durch den kopf. behalten habe ich mir nur den einen: "es kann doch nicht sein, dass du jetzt in die alster fällst!" es konnte sein.
als ich auftauchte, sah ich in die ungläubigen gesichter von patsy und pepe, die nicht fassen konnten, was ausgerechnet ich im wasser mache. "hey, normalerweise springe ich da rein - nicht du!", kräuselte patsy die schwarze stirn. recht hatte sie.
ich versuchte mich auf den steg zu stützen und hochzudrücken. nichts zu machen. ich watete durch das wasser an land, rief panisch die hunde und rannte mit ihnen zum auto. gott sei dank hatte ich es dabei. nicht auszudenken, in dem katastrophalen pitschnassen zustand fünfzehn minuten durch eppendorf nach hause zu laufen. wäre ich ohne auto unterwegs gewesen, hätte ich mir ein taxi gerufen - obwohl: das wäre nicht möglich gewesen, mein handy war im eimer. ich bezweifle auch, dass ein taxifahrer mich in diesem zustand in seinen wagen gelassen hätte.
meine gebete für einen parkplatz direkt vor meinem haus wurden erhört. ich konnte genau vor meiner haustür parken und im sauseschritt mit den biestern in meine wohnung rennen. keiner meiner nachbarn lief mir über den weg.
schäden: telefon und kamera im eimer, autositz heute nacht noch völlig durchnässt.
zeugen neben rottweiler und border: gänse.
ich werde diese geschichte niemanden erzählen. sie bleibt das geheimnis zwischen patsy, pepe und mir.
vlnr: patsy (frisch geschlüpft 2001), pepe und ich
patsy's grosse leidenschaft sind mächtige arschbomben-sprünge vom steg des krugkoppelteiches in das alsterwasser, um den stöckchen nachzutauchen. pepe springt nicht freiwillig, ich schubse ihn sanft hinein.
gestern sind wir drei auf fotosafari zur alster gefahren. knips hier, knips da. ich wollte viele aufnahmen von den biestern beim kämpfen und alsterschwäne jagen, bei arschbombensprüngen und beim schwimmen im krugkoppelteich machen. patsy hatte sich zum reinschmeissen einen sehr fotogenen, oberarmdicken und einen meter fünfzig langen ast aus dem schlamm gezogen. rottweilergerecht. mit dem kam sie stolz auf mich zu, um mich aufzufordern, ihn für sie zum nachspringen ins wasser zu schmeissen.
ich stand auf dem letzten drittel des stegs, mit dem rücken zum wasser. um besonders gute bilder vom rottweiler mit grossem ast im maul zu machen, bin ich immer ein paar schritte mehr rückwärts gegangen. bis mein linker fuss keine planke mehr unter sich spürte und ich rückwärts in die alster kippte.
platsch. fully equipped. mit handy, kamera und sonnenbrille - frau choc komplett unter schmuddeligem, grünbraunmilchigem alsterwasser. millionen gedanken blitzten mir im freien fall gleichzeitig durch den kopf. behalten habe ich mir nur den einen: "es kann doch nicht sein, dass du jetzt in die alster fällst!" es konnte sein.
als ich auftauchte, sah ich in die ungläubigen gesichter von patsy und pepe, die nicht fassen konnten, was ausgerechnet ich im wasser mache. "hey, normalerweise springe ich da rein - nicht du!", kräuselte patsy die schwarze stirn. recht hatte sie.
ich versuchte mich auf den steg zu stützen und hochzudrücken. nichts zu machen. ich watete durch das wasser an land, rief panisch die hunde und rannte mit ihnen zum auto. gott sei dank hatte ich es dabei. nicht auszudenken, in dem katastrophalen pitschnassen zustand fünfzehn minuten durch eppendorf nach hause zu laufen. wäre ich ohne auto unterwegs gewesen, hätte ich mir ein taxi gerufen - obwohl: das wäre nicht möglich gewesen, mein handy war im eimer. ich bezweifle auch, dass ein taxifahrer mich in diesem zustand in seinen wagen gelassen hätte.
meine gebete für einen parkplatz direkt vor meinem haus wurden erhört. ich konnte genau vor meiner haustür parken und im sauseschritt mit den biestern in meine wohnung rennen. keiner meiner nachbarn lief mir über den weg.
schäden: telefon und kamera im eimer, autositz heute nacht noch völlig durchnässt.
zeugen neben rottweiler und border: gänse.
ich werde diese geschichte niemanden erzählen. sie bleibt das geheimnis zwischen patsy, pepe und mir.
vlnr: patsy (frisch geschlüpft 2001), pepe und ich
bittersweet choc ° 07.10.2005
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