ein leben ohne wasserstoffperoxid
"ich werde meine haare wieder dunkel färben."
peter starrt mich erschrocken ungläubig mit grossen augen an. ihm passt das nicht, er findet blonde frauen viel geiler, das weiss ich.
"was ist das denn jetzt für eine idee!?" poltert kathrin.
"der deichgraf mag dunkelhaarige frauen halt lieber." antworte ich kleinlaut. hätte ich bloss diesen satz nicht gesagt. ich weiss genau, was jetzt kommt.
"seit wann machst ausgerechnet du, was andere dir sagen!?" fragt sie empört und völlig zu recht.
"eigentlich nie."
ich hole aus, um mich an meinen noch blonden haaren aus diesem sumpf zu ziehen.
"alle dummen tussis sind blond. eva herman, heidi klum, fucking paris hilton. und guck mal die da drüben, die ischen mit den schlecht gefärbten, überstrapazierten peroxidhaaren. das sieht aus, als hätten sie vergilbte zuckerwatte auf dem kopf." ich zeige mit dem finger auf den nachbartisch, an dem fünf typische hamburger frauen sitzen. "wie sehen diese tanten denn aus, bittesehr? ich will nicht, dass einer denkt ich bin eine von denen. obwohl meine haare nicht so peroxidvergewaltigt aussehen. in hamburg ist eindeutig viel zu viel blond unterwegs. das muss sich ändern."
kathrin ist auch blond und nun guckt sie noch böser.
"ich an deiner stelle würde es nicht machen! wer weiss, wie du dann aussiehst."
peter schweigt mit geöffnetem mund weiter. es kommt mir so vor, als hätte ich ihn persönlich beleidigt.
"ich bin von natur aus dunkel. es wird zeit, dass ich mich wieder auf meine dunklen wurzeln besinne. haarwurzeln meine ich. wo ist dein problem?"
"mein problem!? ich habe keins. du hast eins! nämlich dass du es machst, weil andere dir das sagen! für so einen kerl und nicht, weil du es willst!"
das ist ein argument.
peter starrt mich erschrocken ungläubig mit grossen augen an. ihm passt das nicht, er findet blonde frauen viel geiler, das weiss ich.
"was ist das denn jetzt für eine idee!?" poltert kathrin.
"der deichgraf mag dunkelhaarige frauen halt lieber." antworte ich kleinlaut. hätte ich bloss diesen satz nicht gesagt. ich weiss genau, was jetzt kommt.
"seit wann machst ausgerechnet du, was andere dir sagen!?" fragt sie empört und völlig zu recht.
"eigentlich nie."
ich hole aus, um mich an meinen noch blonden haaren aus diesem sumpf zu ziehen.
"alle dummen tussis sind blond. eva herman, heidi klum, fucking paris hilton. und guck mal die da drüben, die ischen mit den schlecht gefärbten, überstrapazierten peroxidhaaren. das sieht aus, als hätten sie vergilbte zuckerwatte auf dem kopf." ich zeige mit dem finger auf den nachbartisch, an dem fünf typische hamburger frauen sitzen. "wie sehen diese tanten denn aus, bittesehr? ich will nicht, dass einer denkt ich bin eine von denen. obwohl meine haare nicht so peroxidvergewaltigt aussehen. in hamburg ist eindeutig viel zu viel blond unterwegs. das muss sich ändern."
kathrin ist auch blond und nun guckt sie noch böser.
"ich an deiner stelle würde es nicht machen! wer weiss, wie du dann aussiehst."
peter schweigt mit geöffnetem mund weiter. es kommt mir so vor, als hätte ich ihn persönlich beleidigt.
"ich bin von natur aus dunkel. es wird zeit, dass ich mich wieder auf meine dunklen wurzeln besinne. haarwurzeln meine ich. wo ist dein problem?"
"mein problem!? ich habe keins. du hast eins! nämlich dass du es machst, weil andere dir das sagen! für so einen kerl und nicht, weil du es willst!"
das ist ein argument.
bittersweet choc ° 22.09.2006
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