fucking weiblich
anna stesia come to me talk to me ravish me liberate my mind tell me what you think of me praise me craze me out this space and time
"du kannst nicht mit michael in die kiste. der ist verheiratet. das wird zu kompliziert." langsam nervte mich annas ewiges ich-find-den-michael-so-scharf-blabla und wann-gehen-wir-endlich-mit michael-was-trinken-gejammer.
michael ist sterbensunglücklich mit einer wirklich biestigen frau verheiratet, die ihm das leben freundlicherweise schon im diesseits zur hölle macht, so dass er sich im jenseits schneller akklimatisieren kann. wenn er ihr droht, sie wegen des täglichen leidens zu verlassen, droht sie ihm - patent wie sie nunmal ist - fix mit dem kompletten entzug des zweijährigen sohnes zurück.
"der soll meinetwegen verheiratet bleiben. ich will den nicht jeden tag auf meinen sofa sitzen haben. ich will den nur ficken!" den letzten satz brüllte sie so laut, dass sich nicht nur die leute auf unserer strassenseite umdrehten, auch die von gegenüber wollten es nun genauer wissen.
"das geht schon gar nicht."
"wieso nicht!? seit wann redest ausgerechnet du so!?" aus der bahn geworfen klappte ihr mund auf.
"das funktioniert sprachlich nicht. das verb ficken wird im deutschen nur passiv gebraucht, wenn frauen es benutzen. frauen werden gefickt oder lassen sich ficken. die aktive nutzung des wortes bleibt männern vorbehalten. die dürfen ficken, nicht du."
ihr mund ging von aufgeklappt zum grinsen über.
"im englischen kannst du als frau ohne mit der wimper zu zucken i'd like to fuck you sagen. sag du mal zu einem durchschnittlichen deutschen ich will dich ficken. der ist sofort über alle berge, weil er denkt, deiner ist grösser als seiner. was hin und wieder ohnehin zutrifft."
anna lachte und hakte sich bei mir ein. das thema michael war damit für die nächste stunde gnädigerweise erledigt.
"du kannst nicht mit michael in die kiste. der ist verheiratet. das wird zu kompliziert." langsam nervte mich annas ewiges ich-find-den-michael-so-scharf-blabla und wann-gehen-wir-endlich-mit michael-was-trinken-gejammer.
michael ist sterbensunglücklich mit einer wirklich biestigen frau verheiratet, die ihm das leben freundlicherweise schon im diesseits zur hölle macht, so dass er sich im jenseits schneller akklimatisieren kann. wenn er ihr droht, sie wegen des täglichen leidens zu verlassen, droht sie ihm - patent wie sie nunmal ist - fix mit dem kompletten entzug des zweijährigen sohnes zurück.
"der soll meinetwegen verheiratet bleiben. ich will den nicht jeden tag auf meinen sofa sitzen haben. ich will den nur ficken!" den letzten satz brüllte sie so laut, dass sich nicht nur die leute auf unserer strassenseite umdrehten, auch die von gegenüber wollten es nun genauer wissen.
"das geht schon gar nicht."
"wieso nicht!? seit wann redest ausgerechnet du so!?" aus der bahn geworfen klappte ihr mund auf.
"das funktioniert sprachlich nicht. das verb ficken wird im deutschen nur passiv gebraucht, wenn frauen es benutzen. frauen werden gefickt oder lassen sich ficken. die aktive nutzung des wortes bleibt männern vorbehalten. die dürfen ficken, nicht du."
ihr mund ging von aufgeklappt zum grinsen über.
"im englischen kannst du als frau ohne mit der wimper zu zucken i'd like to fuck you sagen. sag du mal zu einem durchschnittlichen deutschen ich will dich ficken. der ist sofort über alle berge, weil er denkt, deiner ist grösser als seiner. was hin und wieder ohnehin zutrifft."
anna lachte und hakte sich bei mir ein. das thema michael war damit für die nächste stunde gnädigerweise erledigt.
bittersweet choc ° 12.10.2006
