ich habe die wahl
ich habe die wahl, 77 euro für medikamente auszugeben, hübsche hautfarbene thrombose-strümpfe anzuziehen oder mir unbekannte subkutane spritzen (die eventuell blaue flecken machen) zu setzen. schwierig.
dann mache ich mir gedanken, ob mein handgepäck in den abmessungen viel zu gross sein könnte (die maße wurden geändert, oder?), ob es kontaktlinsenflüssigkeit in 100 milliliter-flaschen gibt, wo ich diese wiederverschliessbaren, durchsichtigen plastikbeutel kriege, ob ich den beutel permanent sichtbar vor mir hertragen muss oder ob ich ihn in meine handtasche stecken darf, ob man von einer schlafbrille verquollene augen bekommt, ob sich die starken schlaftabletten mit den thrombosespritzen vertragen. oder ob ich auf die schlaftabletten verzichte, damit ich meinen letzten moment bewusst mitkriege, bevor das flugzeug abstürzt, oder ob im betäubten schlaf abstürzen nicht die bessere variante wäre, um mein leben im kollektiv unwissentlich zu beenden.
ob ich ausser schnaps, den ich nicht gebrauchen kann, in den duty free shops mittlerweile grosse flaschen wasser bekomme, ob im flugzeug genug kissen für alle zur verfügung stehen oder ob ich mein eigenes mitschleppen sollte. dann überlege ich, wie man nach vierundzwanzig stunden flug eine ganzkörperwäsche mit einem so lahmen wasserhahn wie in einer flugzeugtoilette hinkriegen soll, wieviel unterwäsche oder doch lieber austauschbare slipeinlagen ich zur hand haben sollte. oder ob ich über die anschaffung einer tenawindel nachdenken sollte - so wie es die astronaut(inn)en machen - und mir kurz vor landung ungewaschen die erlaubten 100 milliliter parfüm über den kopf zu schütten.
dann mache ich mir gedanken, ob mein handgepäck in den abmessungen viel zu gross sein könnte (die maße wurden geändert, oder?), ob es kontaktlinsenflüssigkeit in 100 milliliter-flaschen gibt, wo ich diese wiederverschliessbaren, durchsichtigen plastikbeutel kriege, ob ich den beutel permanent sichtbar vor mir hertragen muss oder ob ich ihn in meine handtasche stecken darf, ob man von einer schlafbrille verquollene augen bekommt, ob sich die starken schlaftabletten mit den thrombosespritzen vertragen. oder ob ich auf die schlaftabletten verzichte, damit ich meinen letzten moment bewusst mitkriege, bevor das flugzeug abstürzt, oder ob im betäubten schlaf abstürzen nicht die bessere variante wäre, um mein leben im kollektiv unwissentlich zu beenden.
ob ich ausser schnaps, den ich nicht gebrauchen kann, in den duty free shops mittlerweile grosse flaschen wasser bekomme, ob im flugzeug genug kissen für alle zur verfügung stehen oder ob ich mein eigenes mitschleppen sollte. dann überlege ich, wie man nach vierundzwanzig stunden flug eine ganzkörperwäsche mit einem so lahmen wasserhahn wie in einer flugzeugtoilette hinkriegen soll, wieviel unterwäsche oder doch lieber austauschbare slipeinlagen ich zur hand haben sollte. oder ob ich über die anschaffung einer tenawindel nachdenken sollte - so wie es die astronaut(inn)en machen - und mir kurz vor landung ungewaschen die erlaubten 100 milliliter parfüm über den kopf zu schütten.
bittersweet choc ° 20.02.2007
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