auf der suche nach peter fish
marc hat mir vor jahren in einer lauschigen sommernacht anvertraut, dass in dem land, in dem er lebt, für die verzweifelten farmer, die mutterseelenallein und millionen meilen entfernt vom nächsten kleinen weiher wohnen, frauen im fernsehen gesucht werden. das war lange bevor die deutschen bauern eine neumodische braut-recruiting-sendung bekamen. für deutschland ein unsinniges format, schliesslich wohnen diese bauern in einem dicht besiedelten land und nicht in den endlosen weiten alaskas oder der sahelzone. die brauchen auf ihrem dorf nur fünf minuten in die nächste kneipe wackeln und da gibt es bestimmt eine wirtin.
als marc mir von den herzzerreissenden schicksalen jener männer erzählte, die einsam schafe scheren und emus hüten, beschrieb er mir sie mir als ganze kerle. gut aussehend und von der anstrengenden körperlichen arbeit ordentlich trainiert (ich glaubte ihm kein wort). braungebrannt und furchtlos (maybe). meistens mit hund (wie schön). aber unendlich einsam (oh je). damals war ich selbstverständlich zu tränen gerührt und ich habe mir gedacht, dass ich das leid dieser männer unbedingt lindern müsse, aber australien war mir dann doch zu weit.
über die jahre habe ich die traurigen geschichten von den armen landwirten auf dem heissen und so fernen kontinent vergessen, bis mir silke kürzlich einen interessanten artikel unter die nase hielt: "wo scharfe typen schafe scheren". in australien nämlich. peter fish ist einer von ihnen.
da konnte ich einfach nicht anders. fix habe ich den flug gebucht. das wird man doch verstehen! ich öffne mein herz für die vernachlässigten australischen schafscherer und ich mache mich auf die suche nach den vielen peter fishes, um ihnen tagsüber bei bei ihrem knochenjob behilflich zu sein und abends ihre durchgeschwitzten shirts zu waschen. mit der hand!
und endlich habe ich die gelegenheit, hier meinen allerliebsten witz loszuwerden.
kommt ein mann mit einem schaf unter dem arm in die küche zu seiner frau und murmelt: "das ist die kuh, die ich ficke, wenn du nicht da bist."
"aber das ist doch ein schaf!" ruft die frau erschrocken.
wütend antwortet er: "wer redet denn mit dir!?"
als marc mir von den herzzerreissenden schicksalen jener männer erzählte, die einsam schafe scheren und emus hüten, beschrieb er mir sie mir als ganze kerle. gut aussehend und von der anstrengenden körperlichen arbeit ordentlich trainiert (ich glaubte ihm kein wort). braungebrannt und furchtlos (maybe). meistens mit hund (wie schön). aber unendlich einsam (oh je). damals war ich selbstverständlich zu tränen gerührt und ich habe mir gedacht, dass ich das leid dieser männer unbedingt lindern müsse, aber australien war mir dann doch zu weit.
über die jahre habe ich die traurigen geschichten von den armen landwirten auf dem heissen und so fernen kontinent vergessen, bis mir silke kürzlich einen interessanten artikel unter die nase hielt: "wo scharfe typen schafe scheren". in australien nämlich. peter fish ist einer von ihnen.
da konnte ich einfach nicht anders. fix habe ich den flug gebucht. das wird man doch verstehen! ich öffne mein herz für die vernachlässigten australischen schafscherer und ich mache mich auf die suche nach den vielen peter fishes, um ihnen tagsüber bei bei ihrem knochenjob behilflich zu sein und abends ihre durchgeschwitzten shirts zu waschen. mit der hand!
und endlich habe ich die gelegenheit, hier meinen allerliebsten witz loszuwerden.
kommt ein mann mit einem schaf unter dem arm in die küche zu seiner frau und murmelt: "das ist die kuh, die ich ficke, wenn du nicht da bist."
"aber das ist doch ein schaf!" ruft die frau erschrocken.
wütend antwortet er: "wer redet denn mit dir!?"
bittersweet choc ° 22.02.2007
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