postkarte aus sydney
frau choc faehrt bus
das ging prompt schief, weil sie das a) sehr selten macht und b) sich im konkreten fall auf ihren unfehlbaren orientierungssinn verliess. ihr kam es schon merkwuerdig vor, dass auf dem vermeintlichen weg in das herz sydneys immer mehr menschen den bus verliessen, bis sie am ende mit dem busfahrer allein im bus sass. "you have to hop off," meinte der busfahrer. endstation in einem schoenen wohnviertel und nicht an der beruehmten harbour bridge, der ich zum 75 geburtstag gratulieren wollte. und an der oper, die wollte ich natuerlich auch sehen.


in deutschland haette mich der busfahrer kurzerhand vor die tuer gesetzt und ich haette zusehen koennen, wie ich in der fremde zurecht komme. nicht hier. der busfahrer wartete mit mir fast zehn minuten, bis der richtige bus kam, uebergab mich hoechstpersoenlich dem kollegen der anderen linie, damit ich nicht ein zweites ticket loesen musste.
ein anderes phaenomen: waehrend in deutschland die leute ihre klappe nicht aufkriegen, unterhaelt sich hier jeder wildfremde mit jedem wildfremden ueber irgendwas. ob ich wuesste, ob der name "camille" maennlich oder weiblich sei, fragte ich mich meine sitznachbarin auf einer anderen busfahrt. ich meinte, dass das ein weiblicher franzoesischer vorname sei. "gut," meinte sie, dann wuerde sie auf die sms dieser camille antworten. sie wisse zwar nicht genau, wer das sei, aber wenn es ein kerl waere, wuerde sie die sms sofort loeschen, kerle koenne sie naemlich gerade nicht gebrauchen.
frau choc guckt jungs und maedchen
sydney ist der erste ort, den ich kennenlerne, in dem wesentlich mehr huebsche jungs rumlaufen als maedchen. sonst sind die schoenen maedchen immer in der ueberzahl. natuerlich sind alle, so wie es sich gehoert fuer einen ganzjaehrigen topless-ort, durchtrainiert bis in die spitzen (auch die maedchen und einarmige handstaende gehoeren bei den maennern vom fitnesslevel zum standardrepertoire - nicht von dem herrn links im bild, an die schicken typen traue ich mich (noch nicht) so nah dran).

vielleicht sehen die aber auch so gut aus, weil die australier nirgendwo saufen duerfen (rauchen sowieso nicht, kein mensch hat hier eine fluppe im mund und es gibt gemeinden, die ueberlegen, ob sie das rauchen auf gehwegen und an bushaltestellen nicht auch verbieten).

frau choc und die australischen hunde
in hamburg gehoert die rasse der amerikanischen staffordshire zur hoechstgefaehrlichen (alarmstufe rot, nur mit quaelerischem maulkorb erlaubt). mit so einem hund wuerde man mich inklusive tier in deutschland steinigen. in sydney flitzen diese wunderbaren biester durch jeden park. als ich mit diesem fabelhaften wesen namens bear durch bondi beach spazierte, wurde er alle nase lang von zur begruessung hingehaltenen haenden und freundlichen gesichtern empfangen (womit wieder einmal bewiesen ist, dass die deutschen gefaehrlich sind und nicht die hunde).

mittwoch geht es weiter zum hippie-meeting sowie lotussitz und ying und yang ueben nach byron bay, denn das herbstwetter wird in sydney langsam ungemuetlich.
ich hoffe, es geht euch allen gut.

das ging prompt schief, weil sie das a) sehr selten macht und b) sich im konkreten fall auf ihren unfehlbaren orientierungssinn verliess. ihr kam es schon merkwuerdig vor, dass auf dem vermeintlichen weg in das herz sydneys immer mehr menschen den bus verliessen, bis sie am ende mit dem busfahrer allein im bus sass. "you have to hop off," meinte der busfahrer. endstation in einem schoenen wohnviertel und nicht an der beruehmten harbour bridge, der ich zum 75 geburtstag gratulieren wollte. und an der oper, die wollte ich natuerlich auch sehen.


in deutschland haette mich der busfahrer kurzerhand vor die tuer gesetzt und ich haette zusehen koennen, wie ich in der fremde zurecht komme. nicht hier. der busfahrer wartete mit mir fast zehn minuten, bis der richtige bus kam, uebergab mich hoechstpersoenlich dem kollegen der anderen linie, damit ich nicht ein zweites ticket loesen musste.
ein anderes phaenomen: waehrend in deutschland die leute ihre klappe nicht aufkriegen, unterhaelt sich hier jeder wildfremde mit jedem wildfremden ueber irgendwas. ob ich wuesste, ob der name "camille" maennlich oder weiblich sei, fragte ich mich meine sitznachbarin auf einer anderen busfahrt. ich meinte, dass das ein weiblicher franzoesischer vorname sei. "gut," meinte sie, dann wuerde sie auf die sms dieser camille antworten. sie wisse zwar nicht genau, wer das sei, aber wenn es ein kerl waere, wuerde sie die sms sofort loeschen, kerle koenne sie naemlich gerade nicht gebrauchen.
frau choc guckt jungs und maedchen
sydney ist der erste ort, den ich kennenlerne, in dem wesentlich mehr huebsche jungs rumlaufen als maedchen. sonst sind die schoenen maedchen immer in der ueberzahl. natuerlich sind alle, so wie es sich gehoert fuer einen ganzjaehrigen topless-ort, durchtrainiert bis in die spitzen (auch die maedchen und einarmige handstaende gehoeren bei den maennern vom fitnesslevel zum standardrepertoire - nicht von dem herrn links im bild, an die schicken typen traue ich mich (noch nicht) so nah dran).

vielleicht sehen die aber auch so gut aus, weil die australier nirgendwo saufen duerfen (rauchen sowieso nicht, kein mensch hat hier eine fluppe im mund und es gibt gemeinden, die ueberlegen, ob sie das rauchen auf gehwegen und an bushaltestellen nicht auch verbieten).

frau choc und die australischen hunde
in hamburg gehoert die rasse der amerikanischen staffordshire zur hoechstgefaehrlichen (alarmstufe rot, nur mit quaelerischem maulkorb erlaubt). mit so einem hund wuerde man mich inklusive tier in deutschland steinigen. in sydney flitzen diese wunderbaren biester durch jeden park. als ich mit diesem fabelhaften wesen namens bear durch bondi beach spazierte, wurde er alle nase lang von zur begruessung hingehaltenen haenden und freundlichen gesichtern empfangen (womit wieder einmal bewiesen ist, dass die deutschen gefaehrlich sind und nicht die hunde).

mittwoch geht es weiter zum hippie-meeting sowie lotussitz und ying und yang ueben nach byron bay, denn das herbstwetter wird in sydney langsam ungemuetlich.
ich hoffe, es geht euch allen gut.

bittersweet choc ° 19.03.2007
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