chocs schleuderbox
prostitution ist wieder hip und in aller munde: der stern versucht, mit dem unglaublich anrüchigen und skandalösen (schnarch) siebziger-jahre-thema "escort service" männer zum kauf des dümpelnden magazins anzuregen und die sueddeutsche verweist online auf das lotterleben der älteren dame lolette aus berlin. und dann noch der film irina palm.
es geht also doch mit dem geld verdienen ab siebenundsechzig. meine altersversorgung ist damit sicher. wieso bin ich nicht gleich darauf gekommen!? manno. warum sorgenfalten, wenn ich an meine rente denke? kein geld für rürup oder riester? macht nichts. ich werde mit sex der drohenden altersarmut entkommen.
nun will ich nicht unbedingt in einigen jahrzehnten mit meinem schlabbrigen siebenundsechzigjährigen körper die morschen beine breit machen, aus diesem grund kommt geschlechtsverkehrverkauf wie lolette es macht für mich nicht in frage. ausserdem ist das warten auf freier auf den feuchten hamburger plätzen nicht gut für meine zerbrechliche gesundheit.
ich könnte mich als altersdomina bewerben, damit ich den direkten körperkontakt zum kunden zu vermeide, aber dominieren verlangt vollen einsatz und viel kraft beim schwungvollen auspeitschen. ich schliesse diese anstrengungen für mich mit siebenundsechzig kategorisch aus. ausserdem zwängt es sich mit sehr faltiger haut bestimmt wesentlich mühsamer in gummi- und lederkostüme.
die gute marianne faithful als rentnerin "irina palm" beweisst mir, dass ich auch im hohen alter mit relativ geringer körperlicher belastung in der sexindustrie arbeiten kann. ich bin zwar ein aufgeklärter mensch und dachte, dass mir keine sexuelle vorliebe fremd ist, aber ich habe noch nicht wirklich darüber nachgedacht, ob sich heterosexuelle männer tatsächlich gerne durch ein loch einer wand einen runterholen lassen und dafür bezahlen. ich habe von solchen löchern bisher nur in den toilettenwänden schwuler kneipen gehört. aber es scheint laut irina einen heteromarkt für diese anwendung zu geben.
ich werde das prinzip "irina palm" kopieren und verfeinern: ich habe bei herrn riester angefragt, ob ich ab siebenundsechzig die erlaubnis für eine kleine mobile schleuderbox bekomme, mit der ich im rentenalter auf den vielen strassenfesten und weihnachtsmärkten deutschlands zum handfesten einsatz kommen kann. ich bin sowieso der ansicht, man sollte solche grundlegenden männlichen bedürfnisse aus den schmuddelecken der reeperbahnen und onanienstrassen herausholen und strassenfestgesellschaftsfähig machen. ausserdem kann meine mobile box schlechter von fiesen zuhältern kontrolliert werden, was die gefahr meiner sexuellen ausbeutung enorm reduziert.
ich werde mir den film irina palm also ansehen. vielleicht gibt es da ein gutes hands-on-training. anschliessend bleibt nur zu hoffen, dass meine hände weder von schmerzhafter gicht noch von arthritis heimgesucht werden und mir so ein strich durch die hohe rechnung gemacht wird. aber ich hätte im schlimmsten fall noch ein paar flinke spreizfüsse, sollten alle stricke reissen.
es geht also doch mit dem geld verdienen ab siebenundsechzig. meine altersversorgung ist damit sicher. wieso bin ich nicht gleich darauf gekommen!? manno. warum sorgenfalten, wenn ich an meine rente denke? kein geld für rürup oder riester? macht nichts. ich werde mit sex der drohenden altersarmut entkommen.
nun will ich nicht unbedingt in einigen jahrzehnten mit meinem schlabbrigen siebenundsechzigjährigen körper die morschen beine breit machen, aus diesem grund kommt geschlechtsverkehrverkauf wie lolette es macht für mich nicht in frage. ausserdem ist das warten auf freier auf den feuchten hamburger plätzen nicht gut für meine zerbrechliche gesundheit.
ich könnte mich als altersdomina bewerben, damit ich den direkten körperkontakt zum kunden zu vermeide, aber dominieren verlangt vollen einsatz und viel kraft beim schwungvollen auspeitschen. ich schliesse diese anstrengungen für mich mit siebenundsechzig kategorisch aus. ausserdem zwängt es sich mit sehr faltiger haut bestimmt wesentlich mühsamer in gummi- und lederkostüme.
die gute marianne faithful als rentnerin "irina palm" beweisst mir, dass ich auch im hohen alter mit relativ geringer körperlicher belastung in der sexindustrie arbeiten kann. ich bin zwar ein aufgeklärter mensch und dachte, dass mir keine sexuelle vorliebe fremd ist, aber ich habe noch nicht wirklich darüber nachgedacht, ob sich heterosexuelle männer tatsächlich gerne durch ein loch einer wand einen runterholen lassen und dafür bezahlen. ich habe von solchen löchern bisher nur in den toilettenwänden schwuler kneipen gehört. aber es scheint laut irina einen heteromarkt für diese anwendung zu geben.
ich werde das prinzip "irina palm" kopieren und verfeinern: ich habe bei herrn riester angefragt, ob ich ab siebenundsechzig die erlaubnis für eine kleine mobile schleuderbox bekomme, mit der ich im rentenalter auf den vielen strassenfesten und weihnachtsmärkten deutschlands zum handfesten einsatz kommen kann. ich bin sowieso der ansicht, man sollte solche grundlegenden männlichen bedürfnisse aus den schmuddelecken der reeperbahnen und onanienstrassen herausholen und strassenfestgesellschaftsfähig machen. ausserdem kann meine mobile box schlechter von fiesen zuhältern kontrolliert werden, was die gefahr meiner sexuellen ausbeutung enorm reduziert.
ich werde mir den film irina palm also ansehen. vielleicht gibt es da ein gutes hands-on-training. anschliessend bleibt nur zu hoffen, dass meine hände weder von schmerzhafter gicht noch von arthritis heimgesucht werden und mir so ein strich durch die hohe rechnung gemacht wird. aber ich hätte im schlimmsten fall noch ein paar flinke spreizfüsse, sollten alle stricke reissen.
bittersweet choc ° 15.06.2007
40 chocs ° add your choc now! ° 0 Trackbacks
