gurke im arsch
mein freund brenton ist südafrikaner mit sehr guter erziehung und ausgesprochener höflichkeit. er macht in der regel alle menschen glücklich mit seiner freundlichkeit und seinem unerhörtem charme.
brenton ist fleischfresser. wenn er mit mir in den supermarkt geht, kriege ich grosse augen, denn er kauft sich die unglaublichsten sachen, die seit jahrzehnten von meiner einkaufsliste gestrichen sind. wurst und würstchen, hähnchenkeulen und entenbrust mit allen erdenklichen bedenklichen zutaten und bitte alles mit viel mayonaise.
man sieht ihm diese essgewohnheiten nicht an. seine figur ist grossartig und seine haut zeigt keine spuren der ungesunden ernährung. brenton ist südafrikanisch "coloured" mit einem hübschen indischen mix.
"haben sie denn keinen warmen leberkäse mit brötchen so wie in bayern? das wäre doch schön!" lacht brenton fröhlich die fleischereifachverkäuferin im minimal in barmbek an. sie schaut nicht einmal hoch und schon gar nicht gibt sie ihm eine antwort. sie sieht so gequält zerknautscht aus, als habe sie die berühmte grosse gurke in ihrem arsch. schlimmer noch - sie ignoriert ihn und sortiert weiter ihre wurstscheiben. sie fragt ihn nicht, ob sie ihm helfen kann oder was er möchte. er ist der einzige kunde vor ihrem tresen.
am liebsten würde ich dahinter springen und der tante das deutsche fleischerei-fachverkäuferin-messer unter die kehle halten, um sie zur freundlichkeit gegenüber brenton zu zwingen.
war nicht fussball-weltmeisterschaft in deutschland, wo alle deutschen so freundlich und weltoffen waren zu den fremden und menschen, deren hautton dunkler und strahlender ist, als ihr fades, vergilbtes weiss? die welt zu gast bei freunden. der satz ist nach dem 9. juli ganz flott zerbröselt.
das war genauso eine effekthascherei wie bei den olympischen spielen in den dreissigern, als nazideutschland sich von der nicht ganz so braunen schokoladenseite zeigte. ein kurzer weltweiter marketingmoment.
***
brenton's klage wegen körperverletzung wurde mittlerweile stattgegeben. der nachbar, der ihm den oberarm zerfetzte, wurde zehn monate auf bewährung verurteilt. er muss die kosten von brenton's anwalts, die gerichtskosten und die kosten für die zertrümmerte wohnungstür tragen und darf sich brenton nie wieder nähern. für den zerfetzten oberarm wurden brenton fünfhundert euro schmerzensgeld zugesprochen.
wann immer brenton freunde oder verwandte aus südafrika zu gast hat, erzählt er ihnen den vorfall mit den nachbarn nicht. er hat sich für sie eine andere geschichte wegen der breiten, langen narbe auf seinem oberarm ausgedacht. er will nicht, dass sie angst in seiner wohnung und in hamburg haben. er will, dass sie sich in deutschland wohl fühlen.
brenton ist fleischfresser. wenn er mit mir in den supermarkt geht, kriege ich grosse augen, denn er kauft sich die unglaublichsten sachen, die seit jahrzehnten von meiner einkaufsliste gestrichen sind. wurst und würstchen, hähnchenkeulen und entenbrust mit allen erdenklichen bedenklichen zutaten und bitte alles mit viel mayonaise.
man sieht ihm diese essgewohnheiten nicht an. seine figur ist grossartig und seine haut zeigt keine spuren der ungesunden ernährung. brenton ist südafrikanisch "coloured" mit einem hübschen indischen mix.
"haben sie denn keinen warmen leberkäse mit brötchen so wie in bayern? das wäre doch schön!" lacht brenton fröhlich die fleischereifachverkäuferin im minimal in barmbek an. sie schaut nicht einmal hoch und schon gar nicht gibt sie ihm eine antwort. sie sieht so gequält zerknautscht aus, als habe sie die berühmte grosse gurke in ihrem arsch. schlimmer noch - sie ignoriert ihn und sortiert weiter ihre wurstscheiben. sie fragt ihn nicht, ob sie ihm helfen kann oder was er möchte. er ist der einzige kunde vor ihrem tresen.
am liebsten würde ich dahinter springen und der tante das deutsche fleischerei-fachverkäuferin-messer unter die kehle halten, um sie zur freundlichkeit gegenüber brenton zu zwingen.
war nicht fussball-weltmeisterschaft in deutschland, wo alle deutschen so freundlich und weltoffen waren zu den fremden und menschen, deren hautton dunkler und strahlender ist, als ihr fades, vergilbtes weiss? die welt zu gast bei freunden. der satz ist nach dem 9. juli ganz flott zerbröselt.
das war genauso eine effekthascherei wie bei den olympischen spielen in den dreissigern, als nazideutschland sich von der nicht ganz so braunen schokoladenseite zeigte. ein kurzer weltweiter marketingmoment.
***
brenton's klage wegen körperverletzung wurde mittlerweile stattgegeben. der nachbar, der ihm den oberarm zerfetzte, wurde zehn monate auf bewährung verurteilt. er muss die kosten von brenton's anwalts, die gerichtskosten und die kosten für die zertrümmerte wohnungstür tragen und darf sich brenton nie wieder nähern. für den zerfetzten oberarm wurden brenton fünfhundert euro schmerzensgeld zugesprochen.
wann immer brenton freunde oder verwandte aus südafrika zu gast hat, erzählt er ihnen den vorfall mit den nachbarn nicht. er hat sich für sie eine andere geschichte wegen der breiten, langen narbe auf seinem oberarm ausgedacht. er will nicht, dass sie angst in seiner wohnung und in hamburg haben. er will, dass sie sich in deutschland wohl fühlen.
bittersweet choc ° 23.08.2006
31 chocs ° add your choc now! ° 0 Trackbacks
rationalstürmer - 23.25.2006
Kotzen möchte man, wenn man sowas liest. Und im Bayerischen Fernsehen dürfen sich Dummschwätzer und Hetzer wie ein Herr von Schirach, ein Herr Professor Wolffsohn und ein Herr Matussek über den Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit in einer Art und Weise auslassen, dass man vor lauter Lust, Strafanzeige zu stellen, gar nicht mehr hinschauen kann.
Das Verhalten des dummen Wurstweibs hinter der Theke im Minimal ist eine der Folgen, die wir dem abscheulichen Blut-und-Boden-Gewäsch der Obengenannten und in Amt und Würden Gewählten in diesem tollen Land verdanken. Und solange ein Richter womöglich noch mildernde Umstände durch Alkohol oder sonstwas für sein Urteil auch nur denkt, anstatt einen rassistischen Schläger sofort in den Knast zu bringen, solange werden wir uns wohl für sowas hübsch weiterschämen dürfen. Nur den Mund, den Mund dürfen wir nicht zumachen. Gut so, Bittersüße.
Das Verhalten des dummen Wurstweibs hinter der Theke im Minimal ist eine der Folgen, die wir dem abscheulichen Blut-und-Boden-Gewäsch der Obengenannten und in Amt und Würden Gewählten in diesem tollen Land verdanken. Und solange ein Richter womöglich noch mildernde Umstände durch Alkohol oder sonstwas für sein Urteil auch nur denkt, anstatt einen rassistischen Schläger sofort in den Knast zu bringen, solange werden wir uns wohl für sowas hübsch weiterschämen dürfen. Nur den Mund, den Mund dürfen wir nicht zumachen. Gut so, Bittersüße.
bittersweet choc - 23.52.2006
hilf mir, bitte: meinst du den matussek vom spiegel? was hat der denn geschrieben? ist mir gar nicht gegenwärtig.
nein, den mund mache ich nicht zu. auch wenn ich immer wieder gerne für meine grosse fresse eins über die mütze kriege. schliesslich gehört sich das ja nicht für die trägerin eines weiblichen chromosomensatzes, finden viele.
nein, den mund mache ich nicht zu. auch wenn ich immer wieder gerne für meine grosse fresse eins über die mütze kriege. schliesslich gehört sich das ja nicht für die trägerin eines weiblichen chromosomensatzes, finden viele.
St. Burnster - 23.58.2006
Ja, gut so, Bitts. So was muss man sich ins Gedächntnis zurückrufen. Rassismus lässt sich nicht mit guter Laune und sanfter Ignoranz austreiben. So schön die WM auch war.
bittersweet choc - 24.28.2006
ja, burnie, bei dem thema werde ich auch nicht nachlassen. nee, du hast recht, so was kriegt auch ne wm nicht hin, vor allen dingen, wenn man bedenkt das ausländische fussballspieler in den stadien von den sogenannten fans (miese ratten passt bessesr) angepöbelt werden. da war doch was kurz vor der wm in der bundesliga. ich weiss nicht mehr, in welchem verein.
rationalstürmer - 24.54.2006
Genau den Matussek meine ich, ja. Das Pamphletchen von dem heißt Wir Deutschen. Er klinkt sich damit halt ein in das Gefasel von "Endlich mal die Vergangenheit ruhen lassen", "Unverkrampft deutsch sein" und so was alles. In der Sendung im BR saß der vorgestern mit den beiden anderen am Tisch und hat ohne Unterlass Unfug dieser Art von sich gegeben. Und genau dieselben Leute hätten natürlich ihr Weibchen am liebsten schön brav zuhause. Grässlich, das alles.
Chinaski - 23.36.2006
Brenton zu gast bei Fremden. Emigrantendasein war nie und nirgends Zuckersüss. Keiner wartet auf dich in deiner neuen Heimat. Da muss ein Emigrant durch. Ich weiss das hört sich nicht mitfühlend genug an aber ich bin desillusioniert. Ich bin übrigens Perser! Ich kann nunmal nicht jeden Hurensohn davon überzeugen dass ich ihm und seiner ganzen Sippschaft von Intellekt her bis am ende seiner Tage überlegen bleiben werde. Soviele Jahre kann er garnicht leben um irgendwann mein Niveau erreichen zu können. Womöglich würde er diesen Satz erst garnicht verstehen können. Er hat nur "Deutschland", ich hab viel mehr und Deutschland noch dazu. Scheiss auf ihn!
bittersweet choc - 23.56.2006
bingo, mir gefällt sehr, was du schreibst!
genauso wie du es beschreibst halte ich mich aufrecht, wenn ich als frau mir von irgendwelchen unterentwickelten männlichen low egos leider etwas sagen lassen muss, weil sie dummerweise in der hierarchie aus unerfindlichen gründen über mir stehen. frau sein fühlt sich manchmal genauso mistig an wie fremd sein. hört sich vielleicht blöd an, ist aber so.
genauso wie du es beschreibst halte ich mich aufrecht, wenn ich als frau mir von irgendwelchen unterentwickelten männlichen low egos leider etwas sagen lassen muss, weil sie dummerweise in der hierarchie aus unerfindlichen gründen über mir stehen. frau sein fühlt sich manchmal genauso mistig an wie fremd sein. hört sich vielleicht blöd an, ist aber so.
Chinaski - 25.20.2006
Ich weiss. Frauen habens auch nicht leicht aber die Probleme die du grade geschildert hast, sind Peanuts gegenüber die Probleme mit denen ein Emigrant konfrontiert wird. Die Sache wird noch viel schwieriger wenn dieser Emigrant dazu noch farbig ist.
bittersweet choc - 26.34.2006
du hast recht, was ich da schreibe, kann man in diesem vergleich mit "jammern auf hohem niveau" setzen.
Chinaski - 27.57.2006
Aber je höher das Niveau steigt, desto komplexer werden auch die Probleme, so gesehen sind deine Probleme genauso relevant wie die etwas primitiveren Probleme (Rassismus ist ein primitives problem). Das hängt glaube ich damit zusammen dass der Mensch instinktiv immer Unruhig ist und sobald er das eine erreicht hat sofort nach etwas höherem greift. Soll auch so sein sonst treten wir auf der stelle.
glamourdick - 23.01.2006
"hey würschtel-elli! gib jagdwurscht, sonst bist du hachée" möchte man sagen. aber ich stand auch mal eine viertel stunde in einer türkischen reinigung, der chef schaute mich nur böse an. bedient wurde ich nicht. und ging dann einfach.
bittersweet choc - 23.57.2006
darling, das werde ich der würschtl elli mal zuraunen. genau das!
ja, ich weiss. ich kenn das ja auch von neukölln. als blonde by choice deutsche frau hatte ich da in türkischtown auch nix zu melden. ich schmutzige deutsche nutte.
ja, ich weiss. ich kenn das ja auch von neukölln. als blonde by choice deutsche frau hatte ich da in türkischtown auch nix zu melden. ich schmutzige deutsche nutte.
sabbeljan - 23.49.2006
"minimalmarkt ist der markt voller ideen - gehen sie hin, dann werden sie's schon sehen" (dieser grausige radiospot kommt mir unter anderem in den sinn, wenn ich das hier lese). die wurtsthekentante hat aber auch schon zu WM zeiten niemanden vernüftig bedient, der nicht den farbton einer bayrischen weisswurst hatte.
ansosnten kann ich nur dem rationalstürmer recht geben. gurken aus den ärschen ziehen und solchen leuten damit das maul stopfen!
ansosnten kann ich nur dem rationalstürmer recht geben. gurken aus den ärschen ziehen und solchen leuten damit das maul stopfen!
bittersweet choc - 23.00.2006
ist dieser radiospot dein ernst!? gibt es den wirklich!? ich höre nie radio, genau weil ich solche messages nicht ungewollt reingebohrt kriege.
ja, mit der grantigkeit der wurstfrau während der wm hast du wahrscheinlich recht. gut ist, dass brenton sich in der regel selbst gegen solche leute wehrt und sie von der gurke befreit ;)
ja, mit der grantigkeit der wurstfrau während der wm hast du wahrscheinlich recht. gut ist, dass brenton sich in der regel selbst gegen solche leute wehrt und sie von der gurke befreit ;)
Pariser - 23.05.2006
"Everyone's a little bit racist, sometimes"...und das wird man wohl nie rausbekommenn aus manchen Menschen. Die Thekentante ist aber bestimmt auch sonst keine wirklich herzliche Person, und sicherlich auch zu natives unfreundlich, was ihr Verhalten nicht rechtfertigen soll, aber es relativiert den rassistischen Ansatz. Kundenfreundlichkeit geht den überwiegenden Supermarkangestellten doch ohnehin ab. Da hilft nur die Einkaufstätte zu wechseln.
(Kleine Anmerkung am Rande: Frau BSC, Sie sollten das Idioten-Apostroph ("brenton's klage...) überdenken, welches sicherlich aus ihrer Affinität zu Anglizismen abzuleiten ist. Leider gibt es in dem deutschen Schrifttum solch eine Schreibweise nicht...;-))
(Kleine Anmerkung am Rande: Frau BSC, Sie sollten das Idioten-Apostroph ("brenton's klage...) überdenken, welches sicherlich aus ihrer Affinität zu Anglizismen abzuleiten ist. Leider gibt es in dem deutschen Schrifttum solch eine Schreibweise nicht...;-))
bittersweet choc - 23.04.2006
schwierig, den supermarkt zu wechseln, wenn man in der dreissig minütigen mittagspause nur den barmbeker minimal vor sich hat. zum benachbarten lidl gehe ich wegen scientologenverdacht grundsätzlich nicht. auch ohne diesen verdacht würde ich da nicht hingehen, weil die ihre mitarbeiter wie hunde behandeln.
wenn ich dich morgen sehe, boxe ich dir erstmal eine wegen des idioten-apostrophs! so! setz du dich mal abends nach getaner arbeit, sport und anderen dingen hin und kritzel was in einen blog. pah! idiotenapostroph! und das mir! warte ab, mein lieber!
wenn ich dich morgen sehe, boxe ich dir erstmal eine wegen des idioten-apostrophs! so! setz du dich mal abends nach getaner arbeit, sport und anderen dingen hin und kritzel was in einen blog. pah! idiotenapostroph! und das mir! warte ab, mein lieber!
Brenton (Gast) - 25.46.2006
Typical...
You are so weak and that is why things can never change here!! Ich schreibe dies in Englisch um misverständnisse zu vermeiden!!! "Everyones a little racist sometimes"?? putting up a text like that say's alot about how many brain cells have actually grown up and reached adulthood in your head!!! Maybe you will stop trying to play things down when your neighbour rings your doorbell with a metal weapon in his hand and smashes your body until you bleed, while screaming at you "Scheiss Niger" - go and grow some balls .....Coward!!! Brenton.
Pariser - 28.44.2006
@brenton: Nun lassen wir mal die Kirche im Dorf. Frau BSC berichtete über eure Erlebnisse im Supermarkt und es ging nicht um den Überfall auf dich. Dieser hatte eindeutig einen rassistischen Hintergrund und ist höchst verabscheuungswürdig. Mir Intellekt abzusprechen ist überaus arrogant. um so mehr als ich nur eine differenzierte Betrachtungsweise angsprochen habe. Du willst doch auch nicht deinen Überfall mit einer Ignoranz im Supermarkt vergleichen. Letzteres Verhalten ist mir als erkennbar Einheimischen auch schon passiert. Mit Rassismus hat das m.E. nix zu tun. Ich war aber auch nicht dabei, nach der Schilderung stellt es sich mir aber so dar.
p.s. Das Zitat stammt aus einem sehr sozialkritischen Theaterstück und entspringt ganz und gar nicht einem reaktionären Hirn...
p.s. Das Zitat stammt aus einem sehr sozialkritischen Theaterstück und entspringt ganz und gar nicht einem reaktionären Hirn...
Henriette (Gast) - 23.43.2006
Ich bin ehrlich froh, in einem Land zu leben, wo black news anchor men, indian banker, coloured soliciors etc. ganz selbstverständlich sind.
bittersweet choc - 23.22.2006
das kann ich gut verstehen und du hast recht, dass black, indian und coloured hier in den medien gar nicht vertreten sind (ausser als fussballer). mehr farbe würde dem deutschen fernsehen gut tun.
timanfaya - 24.52.2006
naja, wir haben ja immerhin den cherno.
ich finde, der reicht für dreihirnis.
p.s.: nur weil eine lebendtote dumpfnudel sich in irgendeiner form nicht so verhält wie man es sich gerne denken würde ist dieses land noch lange nicht das, womit es hier verglichen wird. 1936 haben die nazis versucht die welt zu blenden. 2006 hat deutschland "von sich aus" gezeigt, wie es wirklich ist. nämlich ein wesentlich besseres land, als das, was so oft totgeschrieben wird.
ich finde, der reicht für drei
p.s.: nur weil eine lebendtote dumpfnudel sich in irgendeiner form nicht so verhält wie man es sich gerne denken würde ist dieses land noch lange nicht das, womit es hier verglichen wird. 1936 haben die nazis versucht die welt zu blenden. 2006 hat deutschland "von sich aus" gezeigt, wie es wirklich ist. nämlich ein wesentlich besseres land, als das, was so oft totgeschrieben wird.
bittersweet choc - 24.48.2006
ja, an cherno habe ich auch gedacht, aber der ist zu peinlich, als das er hier stattfinden sollte.
mag sein, dass mein vergleich 1936/2006 ein wenig hinkt. du hast recht, es wurde keiner so wirklich gezwungen, fröhlich zu sein. und ich gebe auch in jeder minute zu, dass deutschland kein so schlechtes land ist. es sollte nur weiter daran gefeilt werden.
mag sein, dass mein vergleich 1936/2006 ein wenig hinkt. du hast recht, es wurde keiner so wirklich gezwungen, fröhlich zu sein. und ich gebe auch in jeder minute zu, dass deutschland kein so schlechtes land ist. es sollte nur weiter daran gefeilt werden.
Kaweechelchen - 23.30.2006
Ziemlich erschreckend...Idioten wird es aber leider immer geben...
bittersweet choc - 24.29.2006
man muss ihnen immer sofort unter die nase halten, dass sie idioten sind. sonst merken die das nicht!
Kaweechelchen - 24.08.2006
Nein, das hilft auch nichts. Aber irgendwann merken sie es..leider oft sehr spät.
larousse - 24.36.2006
Da hat Luxembourg doch tatsächlich mal anderen Ländern etwas voraus, man sollte es kaum glauben... Hier ist herrscht gelebtes Multikulti, ohne Meine-Würste-Kriegen-nur-Deutsche/Luxemburger/whatever - bis auf einige winzig kleine Ausnahmen, die aber nicht der Rede wert sind, da es sich stets um panikierende Luxemburger handelt, die angesichts der über 50% anwesenden Ausländer im Ländle eindeutig überreagieren...
timanfaya - 24.51.2006
aber wirklich wegweisend dürfte in dieser richtung ausnahmsweise mal der als sonst so konservativ verschriene vatikan sein ... (o;
[womit wir gleich zwei paradebeispiele für zwei wahrheiten hätten. im durchschnitt wird neuzeitlicher dumpf-rassismus von schlechten wirtschaftlichen randbedingungen und vom meist damit verbundenen niedrigerem bildungsniveau flankiert]
[womit wir gleich zwei paradebeispiele für zwei wahrheiten hätten. im durchschnitt wird neuzeitlicher dumpf-rassismus von schlechten wirtschaftlichen randbedingungen und vom meist damit verbundenen niedrigerem bildungsniveau flankiert]
bittersweet choc - 27.09.2006
@larousse
ich glaube, ich ziehe nach luxemburg!
@timan
ja, stimmt, die regeln gelten auf jeden fall.
ich glaube, ich ziehe nach luxemburg!
@timan
ja, stimmt, die regeln gelten auf jeden fall.
pathologe - 25.09.2006
[zynismus on]
Dies ist ein sehr gutes Beispiel für die Integration Behinderter in den Alltag. Offensichtlich ist die Fleischereifachverkäuferin schwerbehindert - Blindheit in Zusammenhang mitBlödheit Taubheit. Aber auch ihr wird die Chance gegeben, sich in die ihr unverständliche Umwelt zu integrieren.
Dass es dabei zeitweise zu kleineren Problemen kommen kann, muss man ihr nachsehen.
[zynismus off]
Schade für Hamburg. Gerade als alte Seefahrernation mit der Erfahrung im Umgang mit fremden Menschen.
Dies ist ein sehr gutes Beispiel für die Integration Behinderter in den Alltag. Offensichtlich ist die Fleischereifachverkäuferin schwerbehindert - Blindheit in Zusammenhang mit
Dass es dabei zeitweise zu kleineren Problemen kommen kann, muss man ihr nachsehen.
[zynismus off]
Schade für Hamburg. Gerade als alte Seefahrernation mit der Erfahrung im Umgang mit fremden Menschen.
bittersweet choc - 25.13.2006
danke für den zynismus. das gefällt mir sehr!
ja, genau, in hamburg - dem "tor zur welt" - sollte man sich fremden gegenüber benehmen können.
ja, genau, in hamburg - dem "tor zur welt" - sollte man sich fremden gegenüber benehmen können.

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