fuck armani
Das Foto ist ein Hingucker. Zwei niedliche achtjährige Mädchen lächeln verträumt in die Kamera und halten sich umschlungen. Es könnte eine Werbung für Völkerverständigung sein, denn eines der beiden Kinder hat asiatische Gesichtszüge. Tatsächlich aber bewirbt das Bild die Armani-Kinderkollektion für 2007, genannt Armani Junior. Doch das Problem sind die Kleidung und die rot geschminkten Lippen. Eines der Mädchen trägt nämlich ein Bikinioberteil für Erwachsene, das sich auf dem mageren Körper wölbt. Das weckt Assoziationen und sicherlich keine guten. "Das Foto ist am Limit dessen angelangt, was in der Werbung erlaubt ist", so Arturo Canalda, Kinderschutzbeauftragter der Region Madrid. Für ihn ist die Werbung eine klare Verherrlichung von Kinderprostitution und eine "Einladung zum Sextourismus".
welt . Einladung zum Sextourismus?
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das foto der beiden mädchen habe ich in der gedruckten ausgabe gesehen (freundlicherweise wurde es winzig klein veröffentlicht, wahrscheinlich damit sich das bild nicht als wichsvorlage eignet). online traut sich wohl niemand, es zu zeigen.suspekt war mir giorgio armani seit geraumer zeit. wer sich freiwillig und fröhlich mit der dümmsten frau der welt und der bedauernswerten gebärmutter der scientologen ablichten lässt, ist skrupellos.
signore armani ist mit seiner "armani junior"-kampagne dermassen über die stränge geschlagen, dass mein toleranzfaden gerissen ist. tabubrüche zur kostenlosen steigerung des mediavolumens sind zurzeit schwer angesagt, das kenne ich. der letzte tabubruch liess auf sich warten, doch es ging schneller als ich dachte: armani hat sich den unter den gierigen, fein manikürten nagel gerissen, bevor die gebrüder dolce und gabbana die kinder profitabel vergewaltigen konnten.
ich wünsche mir, dass die leute, die ihr geld für den d+g- und armani-trödel ausgeben, den maestro, dem die multimillionen dollares zum lederfaltigen hals rauskommen und augenscheinlich massiv das gehirn verstopfen, dafür sorgen, dass giorgio beim nächsten defilée vom laufsteg geschubst wird und sich das genick bricht.

"Der anhaltende Massentourismus in Länder wie Thailand und Kambodscha trägt maßgeblich zur sexuellen Ausbeutung von Mädchen bei. Thailand erwirtschaftet mittlerweile 14 bis 16 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts mit dem Geschäft mit Sex. In Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas, arbeiten ca. 15.000 Prostituierte, ein Drittel davon sind Mädchen unter 18 Jahren. Die Nachfrage nach Kinderprostituierten steigt auch, weil viele Freier glauben, dass junge Mädchen nicht HIV-positiv sind und somit keine Ansteckungsgefahr existiert." mehr>>
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bittersweet choc ° 13.03.2007
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