bloggen ist gesund
bloggen sei aus psychologischer sicht gesund und hervorragend für folgende funktionen geeignet: archiv, reflexion, sozial, kreativ, ventil (die versuchung, in selbstmitleid zu versinken, sei in blogs geringer als im privaten tagebuch, weil man von der leserschaft schneller einen auf die mütze bekomme.)
RISIKEN
pathologisches oder kriminelles verhalten
beim bloggen könnten sich vorhandene psychische störungen manifestieren. so könne das archivieren von onlinematerial zu zwanghaftem sammeln ausarten.
blogger könnten durch ihre öffentliche sichtbarkeit opfer von liebeswahn, bedrohung oder rassistischer verfolgung werden. (ob ich mein pic doch wieder lösche?)
FAZIT
"wenn blogger pauschal als einsame internetsüchtige pathologisiert werden, die "bloggen, anstatt zu leben", dann ist das nichts anderes als die wiederholung eines klischees, das die internetforschung eindeutig widerlegt hat: intensive onlinekommunikation ist in der regel kein ersatz, sondern eine ergänzung und oft auch bereicherung herkömmlicher kommunikations- und ausdrucksformen. nicht selten gibt der onlineaustausch impulse für neue aktivitäten."
"die suche nach zwischenmenschlicher orientierung, authenzität und kontakt erweitert die medienlandschaft und lässt sich nicht mit dem vorwurf des 'onlineexhibitionismus' abtun."
quelle: nicola döring, "blogs: jeder ein publizist", psychologie heute
RISIKEN
pathologisches oder kriminelles verhalten
beim bloggen könnten sich vorhandene psychische störungen manifestieren. so könne das archivieren von onlinematerial zu zwanghaftem sammeln ausarten.
blogger könnten durch ihre öffentliche sichtbarkeit opfer von liebeswahn, bedrohung oder rassistischer verfolgung werden. (ob ich mein pic doch wieder lösche?)
FAZIT
"wenn blogger pauschal als einsame internetsüchtige pathologisiert werden, die "bloggen, anstatt zu leben", dann ist das nichts anderes als die wiederholung eines klischees, das die internetforschung eindeutig widerlegt hat: intensive onlinekommunikation ist in der regel kein ersatz, sondern eine ergänzung und oft auch bereicherung herkömmlicher kommunikations- und ausdrucksformen. nicht selten gibt der onlineaustausch impulse für neue aktivitäten."
"die suche nach zwischenmenschlicher orientierung, authenzität und kontakt erweitert die medienlandschaft und lässt sich nicht mit dem vorwurf des 'onlineexhibitionismus' abtun."
quelle: nicola döring, "blogs: jeder ein publizist", psychologie heute
bittersweet choc ° 26.07.2005
